Der Parkraum in der Innenstadt und in den Wohngebieten der einzelnen Stadteile wird immer knapper.

Das liegt an der seit Jahren stark steigenden Zahl der zugelassenen Fahrzeuge.

Deshalb muss ein alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigendes Parkraumkonzept erarbeitet werden. Hier ist die Verwaltung im Soll, das bisherige Parkraumbewirtschaftungskonzept genügt den Anforderungen nicht (mehr). So enthält dieses zu wenig Anreize zur Nutzung des Umweltverbunds, der kostenlose Parkraum für Elektrofahrzeuge muss ausgeweitet werden.

In Gesprächen mit Grundstückeigentümern und Wohnungsbaugenossenschaften könnte herausgefunden werden, wo noch zusätzlicher Parkraum entstehen kann. Beispielsweise auf großen Zwischenflächen von größeren Wohnsiedlungen, aber auch dort, wo weniger Platz ist, durch halbseitiges Parken auf den nicht zur Fahrbahn gehörenden Straßenteilen. Dabei sind die nach der Straßenverkehrsordnung vorgesehenen Räume für Fußgänger und Radfahrer zu beachten. Die Bordsteinkantenhöhe darf dabei aber nicht mehr das alleinige Ablehnungs-Hindernis sein.

Letztlich muss die Stadt auch dafür sorgen, dass der ruhende Verkehr engmaschig überwacht und Verstöße sanktioniert werden (z. B. Weiterdrehen der Parkscheibe an Plätzen mit zeitlicher beschränkter Stelldauer).

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